Chiang Mai – Ankunft und erste Eindrücke 

Ich fange einfach wieder mit der Ankunft in Chiang Mai an. Ich war diesmal pünktlich und entspannt am Flughafen in Bangkok und konnte noch einen Kaffee mit Kuchen genießen und den Flugzeugen beim Parken zugucken. 😀 Sehr cool und auffallend ist hier die Nokair Airline gewesen, bei der das Flugzeug so aussieht als wenn es eine Ente wäre.

Der Flug war auch sehr gut. Habe einen Platz am Notausgang bekommen, der berühmterweise mehr Beinfreiheit bietet. 😊 Unterkunft habe ich mir über Airbnb schon organisiert und konnte dann auch ganz gemütlich in mein Zimmer einchecken.

Ich war angekommen und habe meine Sachen erstmal weggepackt und ausgepackt. Zwei Wochen lagen vor mir und ich wollte mir das ein wenig gemütlich machen in meinem Zimmer. Hunger hab ich auch gehabt. Das erste was ich also gemacht habe, war das nahe gelegene Lokal 7-Kitchen aufgesucht, was mir mein Host empfohlen hatte. Die Karte hat eine Menge angeboten. Auf Pommes und so ein Junk Food hab ich so grundsätzlich keine Lust drauf und habe mir Pad Thai mit einem Wassermelonen Shake vorweg bestellt. Später habe ich erfahren, dass Pad Thai ein gängiges und übliches thailändisches Essen ist. 😊 Es ist ein Nudelgericht mit Ei, Sojasprossen und meistens auch Nüssen. Zudem kann man zwischen Hühnerfleisch, Schweinefleisch und Shrimps wählen. Ich hab’s zuerst mit Shrimps gegessen und später auch mit Hühnerfleisch.

Ich habe den Abend dann mit einem Rundgang durch Chiang Mai beendet.

Friseur, Co-Working, Chiang Mai Erkundung

Friseur

Bevor ich losgereist bin, bin ich extra nochmal zum Friseur gegangen, um dies nicht sofort irgendwo in Ägypten zu machen. Ich bin mir sicher, dass dies auch geklappt hätte, aber Zuhause kennt man das alles und es ist für einen selbst einfacher. Naja trotzdem ist dann der Tag gekommen, wo ich wieder eine neue Frisur brauchte. Es war der 2. Tag in Chiang Mai und ich bin gegenüber von meiner Unterkunft zum Barber gegangen, der mir eine neue Frisur verpasst hat. Nachdem ich mir zwei Bilder von seiner Wand ausgesucht habe, wie der Haarschnitt sein soll ging es auch schon los. Für mich war’s eine andere Frisur als sonst, aber auch eine, die mir gefällt. Das Bild zeigt es: die Seiten sehr kurz und nach oben zur Mitte hin länger werdend. 😊

Claas Chiang Mai Frisur

Co-Working

Mein Plan war es an den Orten wo ich mich befinde, jeweils verschiedene Co-Working Spaces zu finden und dort zu arbeiten. Hat in Dahab schon super funktioniert und dort habe ich auch einige digitale Nomaden getroffen. Eine von denen hatte nach Dahab ebenfalls das Ziel Chiang Mai und so haben wir uns in Chiang Mai beim Co-Working Space Camp im Maya Shopping Center wiedergetroffen. Ich habe das Maya mit der Zeit echt immer lieber gehabt. Es ist einfach alles da was man braucht und wenn man Hunger hat geht man mal grad in ein anderes Stockwerk und sucht sich etwas, was für einen passt. Mein erster Eindruck vom Co-Working Space war nicht so gut gewesen, aber das lag wohl hauptsächlich daran, dass ich einfach zu spät da war und es ziemlich voll gewesen ist. Ich habe dem Camp noch eine weitere Chance gegeben und bin dann noch ein paar Male dort gewesen. Mit Musik auf den Ohren konnte ich dann auch fokussiert arbeiten. Um meinen Hunger zu stillen bin ich dort dann auch was essen gegangen und wollte danach nach Hause. Als ich jedoch aus dem Gebäude kam, war der Moment einfach so schön und blieb dann noch eine Weile auf der Treppe vorm Gebäude sitzen und habe der Musik zugehört.

Chiang Mai Erkundung

Wenn ich an einen neuen Ort komme, schaue ich mir immer sofort die Karte auf Google Maps an. So kriege ich für mich raus, was ich wo finde und wohin ich ggf. hin möchte. In Chiang Mai habe ich auch zum ersten Mal die App Lonely Planet ausprobiert, die Empfehlungen für viele Städte anbietet. Waren echt super Tipps dabei.

Beim Erkunden der Stadt habe ich immer mal wieder coole Gebäude oder Tempel mit dem Handy eingefangen. Manche Tempel habe ich bewusst aufgesucht um diese zu sehen. So konnte ich doch echt sehr schöne Bilder von dem „Phra Singh Temple“ schießen. Das Gelände, die Gebäude, der Tempel und einfach auch das Innere vom Tempel war so schön und beeindruckend.

Chiang Mai Scooter Tour und Overview

Jeden Tag immer wieder auf der Suche nach was neues und die Frage: „Was mache ich heute?“, bin ich an einem weiteren Tag in die Berge gefahren. Der Tag war einer der besten die ich bisher hatte. Ich habe mir einen Scooter oder auch einfach Roller gemietet und bin fast den ganzen Tag damit durch die Gegend gedüst. So ganz ohne Plan wollte ich nicht durch die Gegend fahren, aber mit dem Roller unterwegs zu sein hat einfach so viel Spaß gemacht. Mein Ziel in den Bergen war erstmal „Wat Phra That Doi Suthep“, wo man einen Tempel und goldene Kuppel sehen kann. An diesem Tag habe ich auch einfach so viel Neues gesehen.

Ich fange aber erstmal beim Anmieten des Rollers an. Sehr nahe gelegen an meinem Zimmer war ein Laden, wo man Roller mieten kann. Ich habe den Roller für 24h gemietet und wollte damit losfahren. Führerschein hat hier an der Stelle noch gar keinen interessiert. Allein der Passport war erforderlich. Ich habe dann also meinen Roller bekommen und bin die Straße erst einmal raufgefahren, um ein Gefühl für das Teil zu bekommen. Dann noch kurz Wasser kaufen gefahren, auf die Karte geschaut und los geht’s.

Nach etwa 10 Minuten Fahrt bin ich dann schön in eine Polizei Kontrolle geraten, die die Straße gesperrt hatten und (vermutlich nur) alle Ausländer rausgewunken hat. Ich hab erst gar nicht verstanden, dass die mich meinen, aber dann haben sie es nochmal deutlich gezeigt. „Your driver license please“ kam da dann nur von dem Polizisten. Gut, dass ich in Hamburg mir noch den internationalen Führerschein geholt habe. Der hat sich an dieser Stelle total ausgezahlt. Ich habe ihm dann also meinen Führerschein gezeigt und er hat sich freundlich auf Deutsch bedankt und so bin ich dann direkt im Anschluss weiter in Richtung Berge gefahren.

Nach einer Weile wurde die Temperatur immer kälter und ich war an einem sehr schönen Punkt angekommen, an dem man Chiang Mai von oben betrachten kann. Wenn das Wetter schöner gewesen wäre, hätte ich ein noch besseres Foto bekommen. 😊

Doi Suthep

Die Fahrt ging dann weiter in Richtung Doi Suthep und die Straßen waren sehr kurvig. Eigentlich ist dies die perfekte Straße für Motorradfahrer. Hier kann man sich schön in die Kurven legen und den Berg hoch bzw. runterdüsen. Auf eins muss man allerdings ständig aufpassen: Deine Spur bleibt nicht deine eigene Spur. Sehr häufig wird dir deine Spur von Autos oder Überholenden geschnitten. Besonders auch bei Kurven wird diese von sehr vielen Fahrern geschnitten, die dann auf die falsche Spur geraten. Auch haben die Straßen hier und da Schäden, was als Motorrad- oder Rollerfahrer schon gefährlich werden könnte. Naja bei mir ist alles gut gegangen und ich hatte meinen Spaß. So bin ich dann auch am Doi Suthep angekommen und habe hier wieder viele schöne Fotos schießen können.

Irgendwie habe ich es doch geschafft den offiziellen Eingang zum Doi Suthep zu verpassen und bin über einen alternativen Weg reingekommen. Erst beim Verlassen habe ich gemerkt, dass der Eintritt für Ausländer eigentlich 50 Baht kostet. Ups…

Chiang Mai Nature Park

Ich habe mich also wieder auf den Rückweg in die City gemacht, wollte allerdings noch nicht nach Hause. Ich habe von einem Wasserfall gehört und auf dem Hinweg auch ein Schild gelesen. Dort wollte ich dann nochmal Halt machen und mir diesen anschauen. Es war schon spannend und beruhigend einen nahezu unangetasteten Ort zu finden. Es waren nur Naturgeräusche zu hören. Es plätschern des Wasserfalls und das Zwitschern der Vögel. In dem längeren Video kann man „künstliches“ Piepen wahrnehmen, so dachte ich jedenfalls. Einmal bin ich dem Geräusch immer nähergekommen und hab das Gerät im Baum gesucht, was so ein penetrantes und unangenehmes Geräusch macht. Ich blieb dann stehen und suchte es, konnte dann aber nur einen Vogel sehen. Dann stoppte das Geräusch. Es musste ein komischer Vogel gewesen sein. 😀

Wat Umong

Als hätte ich nicht schon genug gemacht, war der Tag jedoch noch nicht vorbei. Ich hatte noch Lust einen weiteren Tempel zu besuchen, der mir von meiner Thai Freundin empfohlen wurde. 😛 Mit ihr habe ich ab diesen Tagen immer mehr unternommen und die Zeit war echt schön, aber mehr dazu im nächsten Beitrag.

Ich habe mich dann noch auf den Weg zum „Wat Umong“ gemacht. Diese Kuppel sah ähnlich aus wie die von Doi Suthep nur halt nicht vergoldet. Zudem hab ich es verpennt in den Tunnel zu gehen, den es da auch noch gibt. -.-

Dann ging’s nach Hause und später in eine Bar mit Live Musik. Das war es erstmal für den ersten Teil von Chiang Mai. Ich habe noch so viele Tage offen, über die ich schreiben kann, was Chiang Mai angeht, aber dies im nächsten Beitrag.